Jahr: 2019

Reisescham

Wie Bolle freue ich mich auf einen Gastbeitrag, der einer persönlichen Korrespondenz zwischen Tochter und Vater entsprang – Reisescham – den ich hier gern weiter gebe: – – Hi Papa, ich bin vor ein paar Tagen über einen Artikel in der Zeit gestoßen, in dem die Autorin das Reisen als Höhepunkt der freien und offenen Gesellschaft in Frage stellt. Das hat mich irgendwie ins grübeln gebracht und ich habe seit dem mit ein paar Leuten drüber diskutiert. Und habe mich dabei an unser Gespräch in Neuseeland erinnert: Ab wann wird „Urlaub“ zu „Reisen“? Wenn man wie lange weg vom Alltag in einer möglichst fremden Kultur oder an einem möglichst fernen Ort ist, ist das kein Urlaub mehr? Ich habe damals gesagt, dass ich finde, dass ein Urlaub zur Reise wird, wenn man sich einen Alltag aufgebaut hat. Wenn man das Gefühl hat dort zu leben und es im besten Fall kein Abreisedatum gibt, man keinen Rückflug gebucht hat.

Empfehlungen

Kürzlich erzählte mir jemand freudestrahlend, er hätte die Woche zwei neue Kunden bekommen. Gut so. Den ersten, wegen seiner tollen Homepage. Der Interessent hatte sich die Wettbewerber zusammengegoogelt und er hätte nun mal die beste Webseite. Auch schön. Schließlich haben ja auch wir die gemacht. Das schmeichelt meinem Ego und der Kunden-Agentur-Beziehung. Der zweite Interessent kam zu ihm und wurde Kunde, „weil er die meisten Google-Bewertungen“ hatte. Alter Schwede! Da musste ich dann doch mal einen Tacken drüber nachdenken…

Trauer - Kondolenzliste Christl Wolf

Irgendwann lernt jeder einen Bestatter kennen…

Irgendwann lernt jeder einen Bestatter kennen… Mein Tipp: Besser früher als später! Jetzt habe ich berufsmäßig das Glück, eine Menge Bestatter zu kennen und darunter auch eine Vielzahl kompetenter Persönlichkeiten. Das hat sich auch rum gesprochen. Und so bekam ich auch am ersten Weihnachtsfeiertag