Alle Artikel in: Praxis trifft Theorie

Reisescham

Wie Bolle freue ich mich auf einen Gastbeitrag, der einer persönlichen Korrespondenz zwischen Tochter und Vater entsprang – Reisescham – den ich hier gern weiter gebe: – – Hi Papa, ich bin vor ein paar Tagen über einen Artikel in der Zeit gestoßen, in dem die Autorin das Reisen als Höhepunkt der freien und offenen Gesellschaft in Frage stellt. Das hat mich irgendwie ins grübeln gebracht und ich habe seit dem mit ein paar Leuten drüber diskutiert. Und habe mich dabei an unser Gespräch in Neuseeland erinnert: Ab wann wird „Urlaub“ zu „Reisen“? Wenn man wie lange weg vom Alltag in einer möglichst fremden Kultur oder an einem möglichst fernen Ort ist, ist das kein Urlaub mehr? Ich habe damals gesagt, dass ich finde, dass ein Urlaub zur Reise wird, wenn man sich einen Alltag aufgebaut hat. Wenn man das Gefühl hat dort zu leben und es im besten Fall kein Abreisedatum gibt, man keinen Rückflug gebucht hat.

Empfehlungen

Kürzlich erzählte mir jemand freudestrahlend, er hätte die Woche zwei neue Kunden bekommen. Gut so. Den ersten, wegen seiner tollen Homepage. Der Interessent hatte sich die Wettbewerber zusammengegoogelt und er hätte nun mal die beste Webseite. Auch schön. Schließlich haben ja auch wir die gemacht. Das schmeichelt meinem Ego und der Kunden-Agentur-Beziehung. Der zweite Interessent kam zu ihm und wurde Kunde, „weil er die meisten Google-Bewertungen“ hatte. Alter Schwede! Da musste ich dann doch mal einen Tacken drüber nachdenken…

Trauer - Kondolenzliste Christl Wolf

Irgendwann lernt jeder einen Bestatter kennen…

Irgendwann lernt jeder einen Bestatter kennen… Mein Tipp: Besser früher als später! Jetzt habe ich berufsmäßig das Glück, eine Menge Bestatter zu kennen und darunter auch eine Vielzahl kompetenter Persönlichkeiten. Das hat sich auch rum gesprochen. Und so bekam ich auch am ersten Weihnachtsfeiertag

Kreativität als Jobgarantie

Kreativität als Jobgarantie

Unser Agenturalltag ist höchst spannend: kein Job ist wie der andere, jeder Kunde hat individuelle Aufgaben oder gar Probleme, nicht ein Tag ist wie der andere. Da wird analysiert, werden Strategien entwickelt, Konzeptionen geschrieben und die dann auf mannigfaltige Art und Weise umgesetzt. Ab und an produzieren wir auch handfeste Dinge. Manchmal. Meist Unikate , manchmal „Notfälle“,auch wenn eine Produktion aus Zeitgründen eigentlich gar nicht mehr möglich ist. Trotz betriebswirtschaftlich motivierter

Strand

Warum bloggst Du?

Die Frage „Warum bloggst Du?“ stell‘ ich mir mittlerweile auch öfters mal. Oft nach Feierabend, im Zug, auf der Terrasse, des Nächtens und auch jetzt – oft, wenn andere ihre Zeit anders nutzen. Andere arbeiten an ihrer Karriere, töpfern, lernen „Atmen in der Toskana“ oder wenigstens „Zeichnen mit veganen Wasserfarben“, topfen Blumen ein oder schauende Fach nur Fußball… Ich fotografiere halt gern und schreibe hier seit fünf Jahren ein öffentliches Tagebuch im

keine Nachrichten vorhanden

„Zur Zeit sind keine Nachrichten vorhanden“

„Zur Zeit sind keine Nachrichten vorhanden“ – Das ist nur ein Zitat auf der neuen Webseite eines innovativen Unternehmers. Nein, die Homepage ist (leider) nicht von uns. Aber auch die vermeintlich schönsten Webseiten haben einen Haken! Sie zeigen via world-wide-web der ganzen Welt, wie der Betreiber so unterwegs ist… Welchen Eindruck macht es auf Dich, wenn unter Aktuelles steht: „Zur Zeit sind keine Nachrichten vorhanden“?

Jürgen Wolf

Jürgen grantelt – derjuergengrantelt

Manchmal bin ich ein bisschen schräg drauf. Nicht so depressiv oder so. Aber da geht mir irgendetwas mächtig auf den Sack. Und wenn ich diese Gedanken und Überlegungen dann aufschreibe, fühl‘ ich mich wie ein Miesepeter oder Nieselprim. Weil der Jürgen grantelt passiert es – derjuergengrantelt ist geboren.

Soziale Medien

Wann machst Du Soziale Medien?

Da steh‘ ich nun in der Seminarpause mit netten Leuten so rum und da fragt mich jemand vor gesammelter Mannschaft: „Jürgen, wann machst Du eigentlich Deinen ganzen Sozial-Media-Kram? Was Du da so raus haust ist ja schon enorm!“ „Morgens vor neun und abends von acht bis zehn. Da sieht man doch, dass er dazwischen auch noch richtig arbeitet…“ schnellt es aus einer mir bis dato fremden Pistole…