Autor: Jürgen Wolf

Bestattung – Einzeln oder als Menü?

Am Tag vor Weihnachten ruft mich eine alte Freundin an – viele Jahre nicht gesehen, aber dank Facebook immer im Bilde – und fragt mich, „weil ich mich ja mit Bestattungen auskenne“ was zu tun sei, der Schwiegervater ist gestorben und das Krankenhaus macht Druck („Sofort abholen!“). Der Jahreswechsel 2014/15 hat so charmante Öffnungszeiten der Behörden, dass sich deren Mitarbeiter freuen können, den Bestattern aber auf Grund gesetzlicher Zeitvorgaben Angst und Bang ist. Bei so vielen „Nicht-geöffnet-Tag“ kann der Bestatter kaum die gesetzlichen Vorgaben erfüllen. Aber wen juckt das schon? Trotzdem rate ich erst einmal zur Besonnenheit: Ruhe – Gespräche und gemeinsamer Austausch in der Familie. Die im Krankenhaus werden schon noch paar Stunden klar kommen… Nach dem Telefonat sitze ich – erstmalig seit Wochen – da und gönne mir ein paar Minuten Nichtstun. Mal wieder wurde ich angesprochen, weil ich mich beruflich – und mittlerweile auch weit darüber hinaus – mit Bestattungen beschäftige: Über neun Jahre als Marketing- und Werbeberater für Bestatter, Zulieferer wie Krematorien, Sarg- und Urnenhersteller, Verlage von Trauerdrucksachen u. v. m. …

Doofste Woche 2014: Zwei Klatschen

Nach all den Jahresrückblicken zu Weihnachten im deutschen Fernsehen, gebe ich nun hier meine – jobmäßig – „Lausigste Woche“ 2014 zum Besten: Ich habe in besagter Woche gekoffert wie blöd, täglich über 12 Stunden auf der Uhr, bei uns heißt sie Stundenzettel. Darauf bin ich nicht besonders stolz – im Gegenteil (besonderen Dank an meine Familie für Ihr Verständnis!). Und dann dieser Doppelpack:

Was machst Du beruflich? Kommunikation?

„Was machst Du denn so? Beruflich, meine ich.“ Wie ich diese Frage liebe… „Kommunikation.“ „Telekommunikation, Festnetz?“ „Ne. Ich arbeite in einer Firma, die man früher Werbeagentur genannt hat.“ „Und wieso jetzt Kommunikation?“ „Na ja, wir sind halt zuständig für alles, was zwischen Sender und Empfänger passiert, soweit es mit Marketing und Werbung zu tun hat.“ „Aha…“ OK, den bin ich los. Nein. „Und was macht ihr da so?“ „Alles – von A wie Anzeigen bis Z wie Zeitungsbeilagen – und alles dazwischen vom Corporate Design über Broschüren/Kataloge, Veranstaltungen, Messen, PR und Online-Marketing, Internet und Soziale Medien. Aber Auch Schulungen, Vorträge und wenn Du willst auch Luftballons.“ „Wau, da seid ihr aber bestimmt ne ziemlich große Firma…“ „Ja!“ Ich finde sechs Mitarbeiter ziemlich viel 😉 Und mag keine/n missen.

Erstes Zeugnis Soziale Medien: Fächer

Nach den Kopfnoten – bei denen komischerweise schon in der Grundschule immer nur die anderen sehr gut abgeschnitten haben – kommen wir jetzt zum spannenden Teil meines Zeugnisses nach dem ersten Jahr in der Soziale Medien Schule, zu den einzelnen Fächern (Andere würden jetzt von Kanälen sprechen). Zugegeben – ich Streber habe fast alle Fächer gleichzeitig belegt. Aber so bin ich halt: lieber viele Erfahrungen (in allen Kanälen) in sportlich kurzer Zeit machen, als der breiten Masse folgen und