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Allchimistentrick im Video: Produktion und Recycling

iPaD_IMG_0205Wer mich kennt, weiß: Ich bin bekennender Jäger und Sammler!
Heißt professionell hier: selbst (!) Videoaufnahmen bei Foto-Shootings machen und Fotografieren bei Videodrehs.
(Den jeweiligen Über-Kreuz-Profi zahlt heute eh niemand mehr)

Zu Hause in der Agentur glühen die Server – Bilder brauchen viel Platz, Filme Unmengen. Egal. Für irgendeine vielleicht zukünftige Fotoproduktion oder bestenfalls sogar Videoproduktion können wir es das Material dann vielleicht ja mal brauchen…

Und jetzt, folgende Szene:
Die werte Kundschaft modernisiert im Hause und – Zong! – hängt ne fette Glotze im Eingangsbereich: matter Flatscreen mit jeder Menge Zoll Diagonale zentriert im Mauerwerk.
Und macht – nix…

Glänzt, äh, ne – mattet durch modisches schwarz.

Also, Archive durchforsten, groben Plan entwerfen, kalkulieren, Angebotsfreigabe einholen und – Zong! – läuft in Endlosschleife ein Imagevideo ohne Ton. Super.
(Klar, ohne Ton, denn der wäre im Empfangsbereich eines Bestattungsunternehmen eher suboptimal. Spätestens die Mitarbeiter würden den schnell wegdrehen – kennen wir alle aus den Glotzen im Baumarkt.)
Aber: Film läuft zu den Geschäftszeiten – Besucher haben was zu kucken – alle sind glücklich!

Nur ich nicht.
Denn: Monate später stehe ich – zugegeben bisschen selbstverliebt (ist ja „unser Film“) – wartend auf meinen Kunden in oben genanntem Eingangsbereich des Bestattungshauses vor dem riesigen Screen, freue mich über das schicke Infotainment und frage mich:
Was für eine Verschwendung?
Warum daraus nicht mehr machen?

Da hat doch einer gepennt…
Ja, ich ;-(

Also ab auf die Autobahn, zurück in der Agentur zacki-zacki Konzept geschrieben: wir lassen die Inhaber-Geschwister selbst sprechen (spart Sprecherhonorare und kommt mega authentisch!), Text geschrieben und alles via Teleprompter aufs iPad geschafft, zum Kunden gefahren, iPad raus und Text lesen lassen und die sind so toll – Zong! – nach paar Minuten ist alles im Kasten.

Ok, die Postproduktion – Sprachen schneiden, Musik suchen, auswählen und unterlegen etc. – dauert dann doch, aber…

Am Schluss haben wir aus einer Menge „Nebenprodukte“ einen großartigen Imagefilm gemacht, den ich als solchen nie hätte verkaufen können!
Recycling at it’s best!
Das ist vielleicht bisschen der Allchimisten-Trick, aber dieser 3-Minüter wäre nie entstanden, hätte ich ihn von Anfang an von null auf geplant, produzieren (lassen) und angeboten.

Jetzt hat unser Kunde aber einen Imagefilm (Produktion dank Recycling), der in den Sozialen Medien kesselt!

Nach gerade mal einem Tag verbreitet sich das Ding wie geschnitten Brot!
Gesehen von 1.345 Personen, geliked und geteilt. Und binnen 24 Stunden über 111 mal auf Youtube angeschaut – Schaut ihn Euch an!

 

MERKE
… und immer bisschen Video mitlaufen lassen – Besonders bei Fototerminen 😉

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