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Werte vs. Handeln: Vom Sonnenaufgang zur Selbstverpflichtung – oder: Warum wir oft gegen unser besseres Wissen leben

Heute Morgen stand ich auf meinem Balkon. Die Sonne kam gerade über den Horizont gekrochen, noch ein bisschen verschlafen, wie ich selbst. Und dann kam er wieder, dieser Gedanke, der mich immer wieder überfällt wie ein ungebetener, aber hartnäckiger Gast: Nie zuvor in der Menschheitsgeschichte hatten so viele Menschen Zugang zu so viel Wissen. Und trotzdem – oder gerade deswegen? – klafft eine riesige Lücke zwischen unseren Werten und unserem Handeln.

Meer und Strand

Wohnen. Raum und Verantwortung

150 Quadratmeter. Dann 120. Jetzt 46. Das ist nicht die Entwicklung meiner Schuhgröße, sondern meine persönliche Wohnfläche pro Person der letzten Jahre. Einmal mit Kind, dann zu zweit, heute allein. Und während die durchschnittliche Wohnfläche für Singles in Deutschland bei 73,3 Quadratmetern liegt, lebe ich auf 46…

Ich bin glücklich mit meinem Leben.

Ich bin glücklich mit meinem Leben

Über Schokolade, Scheidungen und die Frage, was ein gelungenes Leben ausmacht Kurz vor Weihnachten bekam ich ein Buch geschenkt. Der Titel: „Wozu wir da sind“, im Untertitel „Walter Wemuts Handreichungen für ein gelungenes Leben“. Der Autor ist Axel Hacke, der in der Süddeutschen eine feste Kolumne hat: „Die Toten der Woche“. Dort veröffentlicht er sehr individuelle Nachrufe. In Summe geht er der Frage nach, was ein gelungenes Leben ausmacht. Bei der Lektüre dieses Buches fiel mir ein anderes Buch ein, das ich schon vor Jahren las. Ich kaufte es mir als Hörbuch und merkte ungefähr beim vierten Kapitel: Das kenne ich doch. Steht in meinem Schrank. Tatsächlich – da steht es. Ich nehme es raus, und ein Lesezeichen platzt mir entgegen. Jetzt schließt sich der Kreis zu einem Satz, der mir seit Tagen durch den Kopf geht: Ich bin glücklich mit meinem Leben.

Workshop Selbstversuch: „Finde deine Werte“

Workshop Selbstversuch: „Finde deine Werte“ (und warum ich dafür fast ein halbes Jahr gebraucht hab)

Selbstversuch: „Finde deine Werte“ (und warum ich dafür fast ein halbes Jahr gebraucht hab)
Du kennst mich. Ich bin so einer, der bei „mal kurz testen“ innerlich schon den Ordner „Dokumentation“ anlegt. Und weil ich ein alter Dinosaurier bin, der erst alles selber angreifen muss, bevor er sagt: „Aha“, hab ich mir diesen Workshop als Selbstversuch reingezogen. Mit mir selbst. Klingt komisch, ist aber die natürlichste Form von Gruppendynamik, weil man sich dabei am zuverlässigsten gegenseitig in die Quere kommt.

Mut, Werte und der Trick mit der Unperfektheit

Mut heißt nicht, keine Angst zu haben. Mut heißt, trotzdem Entscheidungen zu treffen. Ines erzählt, wie schwer es sein kann, Erwartungen loszulassen – und wie befreiend es ist, den eigenen Werten zu folgen, statt immer nur perfekt sein zu wollen. Mut zur Veränderung Wir reden oft über Sicherheit – fester Job, feste Rollen, festes Leben. Aber Ines zeigt: Die eigentliche Sicherheit liegt darin, mutig zu sein. Entscheidungen, die unbequem wirken, bringen dich langfristig weiter.