Wolf 21 im Yellowstone – Ein Alpha andersartig führen
Vorhang auf: ein Nationalpark, ein wildes Ökosystem – und ein einzelner Wolf, der unerwartet zum Symbol für ein anderes Führungsmodell wird.
Vorhang auf: ein Nationalpark, ein wildes Ökosystem – und ein einzelner Wolf, der unerwartet zum Symbol für ein anderes Führungsmodell wird.
Was Content Marketing wirklich ist — und warum man das am besten neben einem Sarg versteht In den Neunzigern sagten viele in meiner Bubble stolz: „Ich mach‘ was mit Werbung.“ Das klang nach Zukunft. Nach Kreativität. Pferdeschwanz und Cabrio. Nach dem großen Spiel. Ich hab das nie so recht geglaubt, nie gesagt und eher kritisch betrachtet. Nicht weil ich Werbung nicht verstanden hätte — sondern weil ich von Anfang an das Gefühl nicht loswurde, dass da irgendjemand versucht, mir etwas unterzujubeln, was ich nicht wirklich brauche, in einer Sprache, die ich so nicht gesprochen habe. Also haben ich den Kurs ich Richtung Marketing korrigiert. Zum echten Marketing. Für kleine Unternehmen, deren Wohl und Fortbestand mir tatsächlich am Herzen lagen. Mittelständische Betriebe, die ich ein bisschen teilhaben lassen wollte an dem, was sonst nur in den Hochglanz-Strategiepapieren der großen Agenturen stand. Irgendwann war mir aber auch das zu viel. Für mein Verständnis zu viel Möchtegern-Wissenschaft. Zu viele Frameworks, die sich selbst feierten. Also habe ich den Schwerpunkt noch mal verschoben — in Richtung Kommunikation. Weil Kommunikation …
Es gibt Sätze, die ich nicht mehr hören kann. Nicht weil sie falsch wären. Nicht weil ich sie nicht verstehe. Sondern weil sie so oft als Deckel benutzt werden, um Töpfe zuzuhalten, unter denen gar nichts kocht. „Wir müssen die Leute dort abholen, wo sie sind.“ „Wir dürfen niemanden verlieren.“ Ich kenne diese Sätze. Ich habe diese Sätze selbst gesagt. Und irgendwann habe ich aufgehört, sie zu sagen – weil mir aufgefallen ist, dass sie in erschreckend vielen Gesprächen nicht als Einladung zur Empathie gemeint waren, sondern als Einladung zum Stillstand. Als elegante Begründung dafür, dass man eben nichts tun muss. Nichts verändern. Nichts wagen. Weil: die anderen kommen ja noch nicht mal mit. Dabei ist die Frage, die dahintersteckt, eigentlich eine der interessantesten überhaupt: Welche Geschwindigkeit ist die richtige? Ich spreche schnell. Das ist bekannt. Ich denke beim Sprechen. Oder: Ich spreche, während ich denke. Das ist nicht dasselbe, klingt aber oft so. Wer mir beim Reden zuschaut, sieht manchmal einen Menschen, der seinen eigenen Gedanken um eine halbe Sekunde hinterherläuft – und trotzdem, …
Heute Morgen stand ich auf meinem Balkon. Die Sonne kam gerade über den Horizont gekrochen, noch ein bisschen verschlafen, wie ich selbst. Und dann kam er wieder, dieser Gedanke, der mich immer wieder überfällt wie ein ungebetener, aber hartnäckiger Gast: Nie zuvor in der Menschheitsgeschichte hatten so viele Menschen Zugang zu so viel Wissen. Und trotzdem – oder gerade deswegen? – klafft eine riesige Lücke zwischen unseren Werten und unserem Handeln.
Ich stelle die These auf, dass die Führung von oben nach unten ausgedient hat. Mit dieser alte Gutsherrenart verschwindet mit der Führung aber auch der Führer…
… Kollege bekam ein Bier angeboten und er sagte nur: „Danke, ich trinke nicht.“
In der schnelllebigen Welt des Designs, wo Trends kommen und gehen, markiert ein zeitloses Corporate Design für Bestattungsunternehmen – meinen ersten Kunden aus dieser Branche – einen meiner besonderen Erfolge. Und auch Thema zu Beginn dieses Blogs; aber das ist eine andere Geschichte… 2025 feiern wir das 20-jährige Jubiläum des Logos von Reber Bestattungen – ein Meilenstein, der die außergewöhnliche Qualität und Weitsicht des damaligen Designprozesses unterstreicht.
Auch wenn ich mich nicht für übermäßig eitel halte, so gibt es doch ein paar Titel, die mir andere gegeben haben, die ich über drei Ecken erfahren habe und die ich ganz lustig und passend finde: Einer davon ist „Tausendsassa des Bestatter-Marketing“, „Mister Social Media“ ist ein anderer, bisschen übertrieben finde ich „Facebook Gott“.
Es gibt diese legendäre Geschichte aus der Werbewelt: Ein Freund bat David Ogilvy – den „Vater der Werbung“ – darum, eine Einladung zur Eröffnung eines neuen Hotels zu verfassen. Anstatt ein ausgeklügeltes Konzept zu entwickeln oder einen strategisch optimierten Text zu entwerfen, schnappte sich Ogilvy eine Flasche Wein und ein paar Postkarten.
Es war einer der schönen Zufälle: Podcast gehört, ChatGPT kann jetzt auch Comics von geprompteten Bild, und … zong: Ist das Bild fertig.