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Doofste Woche 2014: Zwei Klatschen

Zuletzt aktualisiert am 12. Januar 2015 um 13:12

IMG_0704.JPGNach all den Jahresrückblicken zu Weihnachten im deutschen Fernsehen, gebe ich nun hier meine – jobmäßig – „Lausigste Woche“ 2014 zum Besten:

Ich habe in besagter Woche gekoffert wie blöd, täglich über 12 Stunden auf der Uhr, bei uns heißt sie Stundenzettel. Darauf bin ich nicht besonders stolz – im Gegenteil (besonderen Dank an meine Familie für Ihr Verständnis!).
Und dann dieser Doppelpack:

Montag fing schon saublöd an!

Zugegeben, als Vertriebler in eigener Sache kann ich mich nicht ohne anfangs leichtes Schmunzeln, dann eher gelangweilt bis später angenervt mit Firmen auf Facebook „befreunden“. (Mittlerweile bin ich davon abgekommen – bringt nix! Anm. d. R.).

Da muss niemand in unseren Workshops gehen und es ist auch keine Raketenwissenschaft, irgendwann selbst zu kapieren, dass auf Facebook Unternehmen Fans suchen/sammeln und nicht Freunde – Das tun Menschen (Profile!).

Hier und da teile ich mal einen Post oder gebe sonst zum Besten: Obacht – verboten und unschlau!

So passiert bei einem „Personen-Profil“ einer von mir wirklich hoch geschätzten Künstlertruppe, von dem ich dann öffentlich angezählt werde, weil es von Facebook abgewatscht wurde und ich – namentlich im Post erwähnt (!), soll der Veröffentlichung zustimmen – wäre dran Schuld.

Hallo?
Geht’s noch?
Undank ist der Wellten Lohn!

Da lauf‘ ich mir die Füße platt, Amateur-Öffentlichkeitsarbeiter vor all zu großem Unfug in eigener Sache zu bewahren, gebe kostenlos Tipps und warne vor Fallstricken und soll dann auch noch als Spielverderber öffentlich am höchsten Ast gehängt werden?

Merke: Ö-Arbeit ist kein Spiel!

Egal: Ich habe mit PN interveniert, Telefonat angeboten und nach ner halben Stunde stand ich dann doch als Held da! Zumindest die „Freunde“ des Profils zu Fans gemacht und auch gleich noch paar Daten gerettet.

Gleiche Woche – nächste Packung!

Da diskutiert eine Branche über Sinn und Unsinn, „Branchenfremde“ (mich!) in geschlossene und geheime Gruppen zu lassen…

Mir als Kommunikationsprofi rollen sich die Zehennägel hoch!

Ich – branchenfremd? Als Berater bin ich der Unfremdeste von allen! Wir entwickeln für Mitglieder dieser Branche seit vielen Jahren erfolgreich Strategien, konzipieren, texten, produzieren INHALTE und SCHULEN deren Mitarbeiter!
Somit sind wir intim – zugehörig und der Branche weniger fremd als mancher andere.
Da gibt es welche die sind so krass drauf, dass ihnen nicht klar ist, dass Kommunikation (früher: Werbung) auch zu und in ihre Branche gehört – in ihr ist!

So wie Wella zum Friseur gehört, bin ich als Marketingmann in vielen Branchen (und Foren, Gruppen etc.) zu Hause. Intim, inTEAM – quasi!

Hallo – jemand zu Hause?

Zum Glück – kann ich mich hier in meinem privaten Internettagebuch nur mir selbst anvertrauen.
Denn das liest ja eh‘ kein Mensch 😉

Alles Gute für 2015!

Seien wir gespannt, was mir die „Lausigste Woche“ im neuen Jahr beschert…

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