Alle Artikel in: Technik & Tools

Das Feuer, die Geschichte und die Stille danach

Was Content Marketing wirklich ist — und warum man das am besten neben einem Sarg versteht In den Neunzigern sagten viele in meiner Bubble stolz: „Ich mach‘ was mit Werbung.“ Das klang nach Zukunft. Nach Kreativität. Pferdeschwanz und Cabrio. Nach dem großen Spiel. Ich hab das nie so recht geglaubt, nie gesagt und eher kritisch betrachtet. Nicht weil ich Werbung nicht verstanden hätte — sondern weil ich von Anfang an das Gefühl nicht loswurde, dass da irgendjemand versucht, mir etwas unterzujubeln, was ich nicht wirklich brauche, in einer Sprache, die ich so nicht gesprochen habe. Also haben ich den Kurs ich Richtung Marketing korrigiert. Zum echten Marketing. Für kleine Unternehmen, deren Wohl und Fortbestand mir tatsächlich am Herzen lagen. Mittelständische Betriebe, die ich ein bisschen teilhaben lassen wollte an dem, was sonst nur in den Hochglanz-Strategiepapieren der großen Agenturen stand. Irgendwann war mir aber auch das zu viel. Für mein Verständnis zu viel Möchtegern-Wissenschaft. Zu viele Frameworks, die sich selbst feierten. Also habe ich den Schwerpunkt noch mal verschoben — in Richtung Kommunikation. Weil Kommunikation …

Livestream Trauerfeier

Den ersten Livestream einer Trauerfeier haben wir bestimmt vor 18 Jahren oder so gemacht. (Wobei, wir haben ihn nicht gemacht, sondern wir durften dabei sein.) War damals ein Requiem für den ehemaligen Bundeskanzler. Da waren mindestens fünf Profis am Start, kilometerweise Kabel und noch ein Haufen Technik mehr.

20 Jahre Corporate Design für Bestatter

In der schnelllebigen Welt des Designs, wo Trends kommen und gehen, markiert ein zeitloses Corporate Design für Bestattungsunternehmen – meinen ersten Kunden aus dieser Branche – einen meiner besonderen Erfolge. Und auch Thema zu Beginn dieses Blogs; aber das ist eine andere Geschichte… 2025 feiern wir das 20-jährige Jubiläum des Logos von Reber Bestattungen – ein Meilenstein, der die außergewöhnliche Qualität und Weitsicht des damaligen Designprozesses unterstreicht.

Leere Flaschen - Der Kater am Morgen danach

Ade X oder: Die reiningende Kraft der Trennung

Am kommenden Dienstag feiert meine persönliche Social Media-Karriere ihren elften Jahrestag. Und auch wenn ich auf viele schöne Jahre dieser Beziehung zurückblicke, werde ich mich von einem Teil von ihr trennen. Nicht emotional, spontan – sondern als Ergebnis langer, intensiver Überlegungen. Die Rede ist von „X“ – ehemals Twitter. Ich sage: Ade X.

Postkarten vom Baggersee

Es gibt diese legendäre Geschichte aus der Werbewelt: Ein Freund bat David Ogilvy – den „Vater der Werbung“ – darum, eine Einladung zur Eröffnung eines neuen Hotels zu verfassen. Anstatt ein ausgeklügeltes Konzept zu entwickeln oder einen strategisch optimierten Text zu entwerfen, schnappte sich Ogilvy eine Flasche Wein und ein paar Postkarten.

Reisetagebuch: 75 Jahre Bestattungshaus Makiol – Die „Buben“ unterwegs

Aus dem Reisetagebuch; heute: Die Buben mal wieder unterwegs. Aber ich fange vorne an…Es ist wieder so weit – auch wir haben eine ganz besondere Beziehung zu diesem Traditionsunternehmen. Seit 15 Jahren arbeiten wir nun schon zusammen, und jede Veranstaltung mit ihnen war etwas Besonderes. Da war natürlich klar, dass wir auch diesmal nicht nur dabei, sondern mittendrin sind! Und wie immer gilt mein Motto: „Veranstaltungen sind Kommunikationsanlass!“ Also, los geht’s!

24h

Welche Vorteile bietet Content Marketing?

Oft sprechen Unternehmer/-innen mit mir über ihre Firma, Werbung, Marketing, Öffentlichkeit, kurz: Unternehmenskommunikation. Das ist mein Job – mein Heimathafen!Nicht selten kommen wir dann recht schnell zu den Vorteilen von Content Marketing. Für viele ist Content Marketing schon lange „kalter Kaffee“. Für andere nichts sagend oder einfach nur „Neuland“…

Fragt nicht, was eure Firma für euch tun kann – fragt, was ihr für eure Firma tun könnt.

Vielleicht kommt Dir der Satz „Fragt nicht, was eure Firma für euch tun kann – fragt, was ihr für eure Firma tun könnt.“ nicht so ganz unbekannt vor. Das liegt wohl daran, dass das Original vielen geläufig ist, auch wenn es vor meiner Geburt gesprochen wurde. Das Original dieses Satzes ist nämlich ein kleiner Ausschnitt der Amtsantrittsrede des damaligen US-Präsidenten John F. Kennedy aus dem Januar 1961 und sie lautet auf deutsch: „Fragt nicht, was euer Land für euch tun kann – fragt, was ihr für euer Land tun könnt.“ Wie komme ich nun darauf, das Zitat so umzuschreiben? Und warum?