Unbequeme Bequemlichkeit
Es gibt in meinem Leben eine Faustregel, die sich über Jahrzehnte bewährt hat: Wenn mir eine Firma etwas kostenlos anbietet, schaue ich genauer hin und frage mich warum sie das tut und womit ich eigentlich bezahle.
Es gibt in meinem Leben eine Faustregel, die sich über Jahrzehnte bewährt hat: Wenn mir eine Firma etwas kostenlos anbietet, schaue ich genauer hin und frage mich warum sie das tut und womit ich eigentlich bezahle.
Ob „Aktuelles“ auf der Homepage (Corporate Blog) oder Unternehmensseite auf Facebook – viele stehen vor der Aufgabe, diese Kanäle jetzt irgendwie zu bespielen, wissen aber nicht recht, wie überhaupt… Die Frage lautet: Wie erstelle ich einen Redaktionsplan für Content Marketing? Gerade wenn Marketing Kommunikation im Allgemeinen und Content Marketing im Speziellen nicht zur Kernkompetenz gehören, stehen viele wie der „Ochs vorm Berg“. Was soll ich nur schreiben?
Kürzlich erzählte mir jemand freudestrahlend, er hätte die Woche zwei neue Kunden bekommen. Gut so. Den ersten, wegen seiner tollen Homepage. Der Interessent hatte sich die Wettbewerber zusammengegoogelt und er hätte nun mal die beste Webseite. Auch schön. Schließlich haben ja auch wir die gemacht. Das schmeichelt meinem Ego und der Kunden-Agentur-Beziehung. Der zweite Interessent kam zu ihm und wurde Kunde, „weil er die meisten Google-Bewertungen“ hatte. Alter Schwede! Da musste ich dann doch mal einen Tacken drüber nachdenken…
„Wer den Hafen nicht kennt, in den er segeln will, für den ist kein Wind der richtige.“ Diese Zitat wird dem römischen Philosoph Lucius Annaeus Seneca zugeschrieben. Bei der Findung einer zukünftigen Unternehmensstrategie ist es ein wunderbares Bild für eine Vielzahl offener Fragen, wie zum Beispiel:
Marketing im Einzelhandel: Prinzipiell finde ich es großartig, wenn sich Unternehmer Gedanken machen, Ihre Produkte und Dienstleistungen an den Mann/die Frau zu bekommen. Aber…
Zu Beginn meiner Gehversuche in Sozialen Medien war ich recht zurückhaltend, was „Freunde“ anging. Irgendwie sind Freunde ja schon was besonderes. Oder?
Was haben diese drei Worte mit Corporate Design und Geschäftsausstattung zu tun? Was hat das mit Marketing, Werbung für KMUs, Klein- und Familienunternehmen, Handwerker und Bestatter zu tun? Ganz einfach:
Es ist neu – es muss raus Jetzt: dieses Kundenzitat ist besser als Muttertag. Und jetzt gleich mit dem rechten Daumen losgedaddelt: „Eigentlich wollt ich bei Dir ja nur Werbung-, OK – Marketingberatung einkaufen. Aber schon nach drei Sitzungen habe ich Deine Vorschläge umgesetzt und in der Firma brummt‘s, alles läuft – prima. Das ist ja Unternehmensberatung vom Allerfeinsten, ich danke Dir. #supergeil ;-)“ Wie geil ist das denn? #Supergeil! Das ist mehr als #Kundenversteher Jap!
„Mein Eisbecher“ dokumentiert sehr anschaulich die einzelnen Schritte bei der Ausarbeitung einer Kommunikationsstrategie: 1. Hausaufgabe Zu Beginn einer jeden Zusammenarbeit müssen wir erst einmal Hausaufgaben machen: den Kunden, seine Produkte/Dienstleistungen, aber auch andere Marktteilnehmer und Zielgruppen kennenlernen.