Nach den netten Notizzetteln der guten alten Zeit (ja, ich hatte auch über Jahre ein Timesystem für 250 DM pro Jahr) hab‘ ich mir dann irgendwann doch mal eine völlig ausgebuffte Softwarelösung gegönnt: alle Aufgaben synchron auf dem Computer, dem Handy und Tablet.
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Erstes Zeugnis Soziale Medien: Kopfnoten
Jedes anständige Schuljahr endet mit…
… den großen Ferien.
Aber davor gibt’s Zeugnisse!
Nachdem ich kürzlich mein erstes, persönliches Schuljahr in der Soziale Medien Schule mit großem Erfolg absolviert habe, hier nun das Zeugnisse im Detail.
Mein erstes Schuljahr in Sozialen Medien
Heute vor einem Jahr – pünktlich zu meinem Upgrade auf 5.0 – habe ich mich auf die Schulbank Sozialer Medien niedergelassen. Quasi: selbst eingeschult.
So ein bisschen was hatte man ja hier und dort schon mitbekommen. Aber jetzt wurde eingeschult. Es ging um die Wurst, oder Besser: die Wurstsuppe (Worschtsupp). Und so hieß dann auch mein Blog: worschtsupp.
Aber warum wieder auf die Schulbank?
In erster Linie,
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100 € – pro Stunde?
Jetzt gibt es ja Leute die meinen ernsthaft, 100 Euro ist als Honorar für eine Stunde Agenturarbeit ein strammer Preis.
(Zu denen gehöre ich übrigens auch.)
Aber unser PREIS ist es WERT.
Warum?
Geile Themendeko – alle glücklich!
Vor einem Jahr (!) Themendekoration „Steg“ verkauft. Keine Resonanz…
Und jetzt: „Herr Wolf – großartig! Wir haben in einem Trauerfall ihre Deko angeboten, die Steg-in-See-Deko mit Original-Angel. Die Angehörigen waren tier beeindruckt. Einer ging sogar vor der Trauerfeier ans Auto, um seine Kamera zu holen – war so begeistert, musste es gleich fotografieren.
… und seit dem haben wir schon drei Sterbefälle in dem Dorf gehabt – da hatten wir vorher nie zu tun.“
Manchmal ist es so einfach – Kunden und mich glücklich zu machen.
#Supergeil! – Beitrag ohne Bild
Es ist neu – es muss raus Jetzt: dieses Kundenzitat ist besser als Muttertag.
Und jetzt gleich mit dem rechten Daumen losgedaddelt:
„Eigentlich wollt ich bei Dir ja nur Werbung-, OK – Marketingberatung einkaufen.
Aber schon nach drei Sitzungen habe ich Deine Vorschläge umgesetzt und in der Firma brummt‘s, alles läuft – prima. Das ist ja Unternehmensberatung vom Allerfeinsten, ich danke Dir. #supergeil ;-)“
Wie geil ist das denn?
#Supergeil!
Das ist mehr als #Kundenversteher
Jap!
Wie wir Fans gewinnen
Die coolste Facebook-Seite taugt nicht, wenn sie niemand sieht!
Was auf persönlichen Profilen Freunde sind, heißen auf (Firmen-) Seiten Fans. Und die brauchen wir für den Kommunikationserfolg – je mehr, desto besser! Aber woher nehmen, wenn nicht stehlen?
Wer braucht noch Telefonbücher?
In der guten alten Zeit, als es noch kein Internet gab, waren Telefonbücher und Gelbe Seiten ein teures Gut. Man musste Sie mit einer persönlichen Karte beim Postamt abholen und jeder Haushalt beziehungsweise jede Firma bekam dort „sein“ Exemplar. Schon ein zweites Exemplar war nur mit viel Charme zu bekommen.
Später gab es sie dann ohne persönliche Abholkarte oder gleich direkt von der Palette runter an der Tankstelle um die Ecke.
Und heute?
Am Arsch der Welt
Die Speisekarte bitte – aber mein Schnitzel habe ich mir schon mitgebracht…
Wer kennt diesen Vergleich nicht?
Aufgebracht flucht der Unternehmer: „Sie gehen ja auch nicht ins Restaurant, fragen nach der Karte und sagen dem Kellner: Aber mein Schnitzel habe ich schon mitgebracht.“
So oder so ähnlich klingt es aus vielen Mündern genervter Unternehmer in immer mehr Branchen. Wenn etwa der Leiter einer Autowerkstatt über die billigen Internetportale schimpft (Im Internet billig Reifen bestellen kann jeder, aber wer montiert und lagert sie dann?) oder dem Bestatter das Grauen kommt, weil „man ja in Amerika schon Särge beim Baumarkt kaufen kann“.





