Briefmarke klebt schief
„Die Briefarke klebt schief!“ Stimmt – und das ist gut so. Warum? Weil gut gemeint nicht auch gleichzeitig gut gemacht ist.
„Die Briefarke klebt schief!“ Stimmt – und das ist gut so. Warum? Weil gut gemeint nicht auch gleichzeitig gut gemacht ist.
Wenn ich mir meiner Tochter Ihrn Laptop – ja, diese Form gibt‘s im Hessischen! – so näher betrachte, denke ich nur eins: Alles richtig gemacht. Sonntag, sehr früh. Mein Blog Worschtsupp ist meine Spielwiese, nicht Firma, aber auch nicht privat. Aber bitte jede Menge Authentizität! Wie soll das denn gehen?
Wenn der Werbeweltmeister (rund 8,5 Milliarden: in Zahlen: 8.500.000.000 €) seinen Werbungskurs ändert, bleibt das weltweit nicht unbeachtet. Bereits heute wandern 30 Prozent des Werbebudgets in digitale Werbung. Also in Felder, bei denen klassische Medien und Vermarkter nix zu bestellen haben.
Microstock-Agenturen, wie beispielsweise Fotolia, sind relativ neu und besser als ihr Ruf. Aber lasst mich kurz in der guten, alten Zeit – Mitte der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts – anfangen…
Poetry Slam, zum erstenmal gehört vor acht oder zehn Jahren, klang für mich immer irgendwie wie „Hatt-Schieeee!“ – also erstmal „Gesundheit“ gewünscht! Aber an die Veranstaltung, bei der ich davon zum ersten Mal gehört habe, kann ich mich noch sehr gut erinnern:
Social Media ist nix für uns – Facebook lebe ich nicht – ist bestimmt wichtig, aber dafür fehlt mir die Zeit… So oder so ähnlich klingt es an vielen Orten, wenn nach ersten Gehversuchen in Sozialen Netzwerken die Euphorie – „Das ist ja einfach, und wer alles schon dabei ist“! – beginnt abzuklingen.
Wir kennen das ja: Werbeverbot auf dem Friedhof! „Bei uns ist Werbung auf dem Friedhof verboten!“ Und wir wissen auch, wohin das geführt hat: Logos auf Hemd- und Blusenkrägen, gerne auch mal ein spendiertes Kondolenzpult (mit Logo des spendenden Bestattungsinstitut), peinlich – fast aufdringlich – platzierte Bestattungsfahrzeuge vor dem Friedhof,
Die Kunst des Briefings ist mit entscheidend für das Ergebnis. Egal, ob in Handwerk oder Dienstleistung, Konzern oder Kleinbetrieb. Und es geht noch kleiner, Stichwort: Einkaufszettel. Jeder kennt die Ratlosigkeit vorm Regal,
„Wer den Hafen nicht kennt, in den er segeln will, für den ist kein Wind der richtige.“ Diese Zitat wird dem römischen Philosoph Lucius Annaeus Seneca zugeschrieben. Bei der Findung einer zukünftigen Unternehmensstrategie ist es ein wunderbares Bild für eine Vielzahl offener Fragen, wie zum Beispiel:
Warum sehen Urnenwände aus, als gäbe es Grabräuber auf dem Friedhof in Darmstadt? Leere Nischen, dunkle Höhlen direkt neben letzten Ruhestätten machen mehr als einen ganz schlechten Eindruck. Also wenn ich dafür bezahlt hätte, möchte ich nicht solche Nachbarn haben.