Wer was zu sagen hat, muss auf die Bühne
Die Spatzen pfeifen es schon seit Jahren von den Dächern: Wer was zu sagen hat, muss auf die Bühne! Da beißt die Maus kein Faden ab… Und das kommt so:
Die Spatzen pfeifen es schon seit Jahren von den Dächern: Wer was zu sagen hat, muss auf die Bühne! Da beißt die Maus kein Faden ab… Und das kommt so:
Warum Geschichten erzählen? Es war einmal… — Kennt jeder: Kindheitserinnerungen! Wenn von „Geschichten“ die Rede ist, denken wir unwillkürlich sofort an früher: Kindheit, Geborgenheit… Da wird uns gleich warm ums Herz. Ob die Oma, die Mutter, selten der Vater – Vorlesen ist Kinderluxus pur: Nichts tun, nur zuhören. Göttlich… Heute – Jahre später – kommt noch bisschen rosarote Brille dazu, und wir glauben uns erinnern zu können, wir sehen es förmlich vor dem geistigen Auge:
Schluss mit Eierschaukeln – was bin ich froh, dass Ostern rum ist Am Gründonnerstag waren die Schreibtische noch nicht aufgeräumt – langes Wochenende, vier Tage frei – da kamen sie alle aus ihren Löchern. Die Social-Media-Manager und Soziale-Medien-Beauftragten und haben weihnachtsgleich gepostet als gäb’s kein morgen. Mich inklusive:
„Stagnation ist Rückschritt“ ist wohl die Geburtsstunde von Unternehmensberatungen. Oder besser: Wer den Satz erfunden hat, ist als Consultant (zu deutsch: Unternehmensberater) bestimmt reich geworden. Berühmt nicht, sonst würde ich ihn/sie hier korrekt zitieren können.
Renaissance der Fachzeitschriften – oder: Mehr Wert als Altpapier… Fachzeitschriften spielen für uns seit jeher eine große Rolle. Marketingberatung geht nun mal nicht ohne Kenntnisse des Kunden, seiner Produkte und/oder Dienstleistungen, der Wettbewerber, seines Marktes etc. pp.
Aktuell dickste Sau, die durch das Content-Marketing-Dorf getrieben wird, sind: Markenbotschafter Tolle Wurst! Eben noch entspannt in hinterster Reihe als dies oder selles irgendwo entspannt und leidlich geschützt angestellt und jetzt weht einem plötzlich an jeder Ecke „Huch, Du bist jetzt Markenbotschafter“ stramm ins Gesicht…
Großes Kino, sie sellemals in die Finger zu bekommen, sie lesen zu dürfen: Fachzeitschriften. Waren wir doch in ganz jungen Jahren die, die nicht auf dem hausinternen Verteilern standen, aber großes Interesse an den Inhalten hatten. Wir waren hungrig, wissbegierig…
In der guten alten Zeit, als es noch kein Internet gab, waren Telefonbücher und Gelbe Seiten ein teures Gut. Man musste Sie mit einer persönlichen Karte beim Postamt abholen und jeder Haushalt beziehungsweise jede Firma bekam dort „sein“ Exemplar. Schon ein zweites Exemplar war nur mit viel Charme zu bekommen. Später gab es sie dann ohne persönliche Abholkarte oder gleich direkt von der Palette runter an der Tankstelle um die Ecke. Und heute?