„Stagnation ist Rückschritt“ ist wohl die Geburtsstunde von Unternehmensberatungen. Oder besser: Wer den Satz erfunden hat, ist als Consultant (zu deutsch: Unternehmensberater) bestimmt reich geworden.

Berühmt nicht, sonst würde ich ihn/sie hier korrekt zitieren können. War es der (neee, bestimmt nicht die) P, W oder C von pwc oder der (die) K, P, M, oder G von KPMG, der Ronald B. nicht so und Frau McKinsey schon gar nicht… Wurscht!

Also noch mal von vorne: Stagnation ist Rückschritt! Klick um zu TweetenOder besser: Ich mag keinen Stillstand. Zumindest nicht auf Arbeit!

So schön und oft auch wertvoll ich Konstanten in meinem (privaten) Leben schätze, so nervig finde ich – nur – den „Status Quo“ bewahren zu wollen aus Kundenmund lähmend.

„Wenn’s so bleiben würde, wären wir’s ja zufrieden“ – Tödlich!

IMG_6201Ihr kennt und schätzt mich als bekennenden Konjunktiv-Hasser. Das waren sogar zwei!

Trial/Error oder zu deutsch: Versuch und Irrtum.
Oder Kompetenz, Erfahrung, Mut, Bereitschaft zu Innovation und – auch in Grenzen – Risiko…

Ich mag Aktivität, Aktionen!

Auch und gerade weil, deren Ausgang nicht immer klar ist, im Neuen, Unbekannten Chancen liegen. Und Hinfallen schön mit „Aufstehen, Krönchen richten, weitergehen“ beschrieben wird.

Das alles ist mehr als nur Neugier und Rosikobereitschaft.

Es ist für mich der täglich sprudelnde Quell, Unternehmer zu sein.

Achtung „Bullshit-Bingo“: Unternehmen kommt von etwas unternehmen!

Und noch mal Achtung: Ich bin kein Freund von Panikmache. Kann weder im Kaffeesatz noch aus der Glaskugel lesen.

Im tiefsten Inneren werden mir aber manche Unternehmer folgen wenn ich sage: Stagnation ist Rückschritt. Weil Bestandswahrung keine Strategie, kein Ziel sondern nur Wunsch ist. Und jeder ahnt, dass das heute nicht mehr funktioniert.

Die Disruption ist da

Jeder Hotelier wäre (heute) froh, HRS oder booking.com gäbe es (jetzt) nicht (mehr). Dann kam AirBnB. Taxifahrer schauten gen Stuttgart, bis der Daimler in Uber und Car-Sharing investierte.

Aber nein!

Wir wären ja zufrieden, wenn es so bleiben würde, wie es ist.

Wieder zwei Konjunktive – und ein großer Fehler!