100 € – pro Stunde?
Jap! Jetzt gibt es ja Leute die meinen ernsthaft, 100 Euro ist als Honorar für eine Stunde Agenturarbeit ein strammer Preis. (Zu denen gehöre ich übrigens auch.) Aber unser PREIS ist es WERT. Warum?
Jap! Jetzt gibt es ja Leute die meinen ernsthaft, 100 Euro ist als Honorar für eine Stunde Agenturarbeit ein strammer Preis. (Zu denen gehöre ich übrigens auch.) Aber unser PREIS ist es WERT. Warum?
Vor einem Jahr (!) Themendekoration „Steg“ verkauft. Keine Resonanz… Und jetzt: „Herr Wolf – großartig! Wir haben in einem Trauerfall ihre Deko angeboten, die Steg-in-See-Deko mit Original-Angel. Die Angehörigen waren tier beeindruckt. Einer ging sogar vor der Trauerfeier ans Auto, um seine Kamera zu holen – war so begeistert, musste es gleich fotografieren. … und seit dem haben wir schon drei Sterbefälle in dem Dorf gehabt – da hatten wir vorher nie zu tun.“ Manchmal ist es so einfach – Kunden und mich glücklich zu machen.
Es ist neu – es muss raus Jetzt: dieses Kundenzitat ist besser als Muttertag. Und jetzt gleich mit dem rechten Daumen losgedaddelt: „Eigentlich wollt ich bei Dir ja nur Werbung-, OK – Marketingberatung einkaufen. Aber schon nach drei Sitzungen habe ich Deine Vorschläge umgesetzt und in der Firma brummt‘s, alles läuft – prima. Das ist ja Unternehmensberatung vom Allerfeinsten, ich danke Dir. #supergeil ;-)“ Wie geil ist das denn? #Supergeil! Das ist mehr als #Kundenversteher Jap!
Die coolste Facebook-Seite taugt nicht, wenn sie niemand sieht! Was auf persönlichen Profilen Freunde sind, heißen auf (Firmen-) Seiten Fans. Und die brauchen wir für den Kommunikationserfolg – je mehr, desto besser! Aber woher nehmen, wenn nicht stehlen?
In der guten alten Zeit, als es noch kein Internet gab, waren Telefonbücher und Gelbe Seiten ein teures Gut. Man musste Sie mit einer persönlichen Karte beim Postamt abholen und jeder Haushalt beziehungsweise jede Firma bekam dort „sein“ Exemplar. Schon ein zweites Exemplar war nur mit viel Charme zu bekommen. Später gab es sie dann ohne persönliche Abholkarte oder gleich direkt von der Palette runter an der Tankstelle um die Ecke. Und heute?
Wann sagt man das? Wann sagst Du: Am Arsch der Welt? Wenn nach der Autobahnausfahrt noch eine Stunde Landstraße ansteht? Wenn der Ort in den Nachrichten noch nicht einmal auf der Wetterkarte auftaucht? Wenn Du mehr als eine halbe Stunde zu Fuß laufen musst?
Wer kennt diesen Vergleich nicht? Aufgebracht flucht der Unternehmer: „Sie gehen ja auch nicht ins Restaurant, fragen nach der Karte und sagen dem Kellner: Aber mein Schnitzel habe ich schon mitgebracht.“ So oder so ähnlich klingt es aus vielen Mündern genervter Unternehmer in immer mehr Branchen. Wenn etwa der Leiter einer Autowerkstatt über die billigen Internetportale schimpft (Im Internet billig Reifen bestellen kann jeder, aber wer montiert und lagert sie dann?) oder dem Bestatter das Grauen kommt, weil „man ja in Amerika schon Särge beim Baumarkt kaufen kann“.
Es passiert selten, aber es passiert: Das eigene Logo wird in Frage gestellt. Die Visitenkarte gefällt nicht mehr ;-( Die Einen sagen aus tiefster Inbrunst innerer Überzeugung: „Wie? Neues Logo? Quatsch, das Alte ist doch noch gut!“ Andere geben zu, es sich das auch schon überlegt zu haben. Eine Aktualisierung also sehr wohl im Bereich des Möglichen sein könnte… Wann ist es also an der Zeit, sich über ein neues Logo Gedanken zu machen?
Nö, aber… Hier und dort – gerne gegen Ende bei unseren Workshops – taucht dann irgendwann die Frage auf: Äh, muss ich jetzt (erkennbar?) in Facebook sein? Ja mein Engel… Denn meist: Ach ja… biste ja schon irgendwie, aber natürlich mehr so – inkognito? Oder besser noch:
Lieber F. In den gefühlt späten 80ern haben wir alle das Buch von Helmut Maucher/Nestlé gelesen: „Marketing ist Chefsache“. Super Buch! Da saß die graue Eminenz des Marketings mit Blick auf den Genfer See und wusste Bescheid.