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Wehret den Anfängen!

Das war mein erster Gedanke, als ich die Überschrift in der W&V las: „Jung von Matt sucht auf Jovoto nach Kreativideen“
Ich dachte, „Wehret den Anfängen!“ wäre ein FJS-Zitat, das ist aber schon ein bisschen älter, wie mich die „Liste geflügelter Worte“ belehrt.
Mein zweite Gedanke: Wieso will (muss?) sich eine der größten und kreativsten Agenturen Deutschlands des Schwarms bedienen? Und weiter: Was geht jetzt in den Köpfen hunderter angestellter Kreativer vor? Was denken sich nun die Kunden dieser Agentur?
Natürlich dachte ich auch an meinen Beitrag hier aus dem August  letzten Jahres: Kann Schwarmintelligenz den kleinen Prinzen retten?

Aber sei’s drum: Internetportale, bei denen man ab 10 $ ein Logo bestellen/kaufen kann, gibt es schon seit vielen Jahren. Und jetzt halt angereichert mit einem modernen Wettkampf – zumindest medial bestimmt ein großer Erfolg. Oder?

Aber mir fällt auch die Geschichte  von dem kleinen Grüppchen Kreativer ein, die – quasi nach Feierabend – an einem Wettbewerb mitgemacht haben, an dem auch die Tagsüber-Arbeitgeber-Agenturen gepitcht haben.
Und ja, sie haben den Pitch sogar gewonnen – zum Leidwesen Ihrer Arbeitgeber. Aber die wussten ja nix von den glücklichen Gewinnern auf den eigenen Gehaltslisten.
Das Glück wehrte jedoch nicht lange, den liefern konnte das Siegerteam dann doch nicht. Ein paar Änderungen hier und da, Umsetzungen in verschiedene Werbemittel/-formate und schon wurde richtige Arbeit draus. Und die liess sich nicht mal eben nach Feierabend erledigen.
Und – ach ja: selbstständig wollten unsere Sieger ja eigentlich auch nicht sein. Dafür hat angestellt sein ja dann doch zu viele Vorteile.

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