Das Feuer, die Geschichte und die Stille danach
Was Content Marketing wirklich ist — und warum man das am besten neben einem Sarg versteht In den Neunzigern sagten viele in meiner Bubble stolz: „Ich mach‘ was mit Werbung.“ Das klang nach Zukunft. Nach Kreativität. Pferdeschwanz und Cabrio. Nach dem großen Spiel. Ich hab das nie so recht geglaubt, nie gesagt und eher kritisch betrachtet. Nicht weil ich Werbung nicht verstanden hätte — sondern weil ich von Anfang an das Gefühl nicht loswurde, dass da irgendjemand versucht, mir etwas unterzujubeln, was ich nicht wirklich brauche, in einer Sprache, die ich so nicht gesprochen habe. Also haben ich den Kurs ich Richtung Marketing korrigiert. Zum echten Marketing. Für kleine Unternehmen, deren Wohl und Fortbestand mir tatsächlich am Herzen lagen. Mittelständische Betriebe, die ich ein bisschen teilhaben lassen wollte an dem, was sonst nur in den Hochglanz-Strategiepapieren der großen Agenturen stand. Irgendwann war mir aber auch das zu viel. Für mein Verständnis zu viel Möchtegern-Wissenschaft. Zu viele Frameworks, die sich selbst feierten. Also habe ich den Schwerpunkt noch mal verschoben — in Richtung Kommunikation. Weil Kommunikation …









