Verfügbar war ich immer. Resonant nicht.
Es gibt diesen einen Moment, in dem ein Leben, von dem du dachtest, du hättest es im Griff, es sei solide gebaut – würde immer so weitergehen – sich als Trugschluß entpuppt. Dahinter: Nix.
Es gibt diesen einen Moment, in dem ein Leben, von dem du dachtest, du hättest es im Griff, es sei solide gebaut – würde immer so weitergehen – sich als Trugschluß entpuppt. Dahinter: Nix.
Der dritte Tag. Grenoble. Stau. Ich sitze im Auto, NaLa schläft hinter mir, vor mir bewegt sich nichts, und zum ersten Mal auf dieser Reise fühlt sich das nicht wie verlorene Zeit an. Sondern wie der Moment, in dem ich endlich ankomme — nicht am Ziel, sondern bei mir selbst.
Das Hamsterrad kenne ich gut. Nicht als abstraktes Gesellschaftsphänomen, sondern als Haushaltsgegenstand mit eigenem Spitznamen. Wir nannten es es manchmal das kleine Hamsterrädchen — liebevoll, ein bisschen selbstironisch, weil wir wussten, dass auch wir nicht vollständig davon freigekommen waren. Wer kommt schon vollständig davon frei?