Eins meiner absoluten Lieblingsmottos Verschenk‘, was Du weißt und verkauf‘, was Du kannst hat für mich einen neuen Höhepunkt gefunden: die Sonntagsschule.

Die Sonntagsschule war nicht meine Idee – toll ist sie um so mehr

Wie kam es zur Sonntagsschule? Ganz einfach. Man nehme nette, kreative Menschen, arbeite an einem gemeinsamen Projekt und irgendwann… Voilà, ist sie da. Die treffende Formulierung, die ich so nie im Voraus gewählt hätte. Und so schön ist sie vor knapp zwei Monaten entstanden, meine Sonntagssschule. Also „meine“ ist sie natürlich nicht, ich durfte nur den Lehrer geben. Und Namensgeber war ich auch nicht.

sonntagsschule_img_1500Die Geschichte dieser Sonntagsschule fängt aber damit an, dass sich viele organisatorische und kommunikative Aufgaben nun mal erfahrungsgemäß mit einer Homepage leichter meistern lassen. Dabei meine ich jetzt nicht so eine einfache Webseite, bestehend aus einer Navigation wie Startseite, Produkte, Über uns, Kontaktformular und Impressum. Fertig.

Nein, diese Website wird schon anspruchsvoller

Getreu meinem alten Weggefährten #askub habe ich mir also erst einmal das Hirn zermartert, nachgedacht und überlegt und überlegt und analysiert, wer sind wir eigentlich und warum, was wollen wir und was könnten wir brauchen (wollen) 🤐

Und weil in so einem nachbarschaftlich-ehrenamtlichen Projekt alles schwer demokratisch zugeht- nix so mit alter Gutsherrenart oder so – habe ich mich anständig aber diskret vorbereitet: Eine amtliche Mindmap erstellt (ganz kann ich den Strategen doch nicht ablegen) und bin zum ersten Treffen marschiert. Gut gerüstet in die Höhle des Löwen. Quasi.

Aber Quatsch, war alles völlig unkompliziert! Habe nur kurz anmoderiert und dann mal schön die Kresse gehalten. Hier und da mal was Schlaues zum Besten gegeben und zong, war es da: das

Anforderungsprofil für eine aktuelle Homepage im Jahre 2017 Klick um zu Tweeten

  1. Eine für mehrere Leute einfach bedien- und bearbeitbare Homepage (CMS)
  2. erweiterbare und flexible Navigation
  3. Rollenverteilung mit unterschiedlichen Rechten (schreiben, lesen, löschen)
  4. umfangreiche Kalenderfunktion
  5. Organisation hunderter E-Mail-Adressen und Verteilung an unterschiedliche Gruppen
  6. grafisch anspruchsvolle Gestaltung und trotzdem variabel
  7. juristisch korrekt
  8. kostenlos, also fast
  9. … um nur mal die wesentlichsten Punkte zu nennen 😉

Sonntagsschule macht Ferien – zwischen den Jahren geht nix

Natürlich wusste zu Beginn der Adventszeit kaum jemand, was bei dem Projekt wann heraus kommt. Wie auch? Und in den Tagen kurz vor Weihnachten hatte jede/r verständlicherweise ganz andere Prioritäten. Aber auch wenn wir die Zeit von Mitte Dezember bis in die erste Januarwoche als Urlaub abziehen – sind wir nach gut einem Monat fast startklar.

Sonntagsschule – vor dieser Truppe Klasse ziehe ich den Hut!

Denn in einer Woche ist quasi „Pre-Opening“ und in zwei Wochen lassen wir die Webseite auf die Welt los. Dann können wir mit ruhigem Gewissen sagen: Jetzt ist gut.
Ständig weiterentwickeln wird sich der Webauftritt ohnehin. Wohin, weiß heute noch niemand so genau. Warum auch? Aber ich freu‘ mich wie Schnitzel, dass wir das Projekt ohne finanzielle Anstrengungen gewuppt kriegen. Verantwortungsvolle Arbeiten auf mehrere Schultern verteilen und unterm Strich mit einiger Arbeit mehr leisten werden. Kommunikation at it’s best – oder so…

Wie hoch war der Aufwand für die Homepage? Klick um zu Tweeten

Natürlich weiß der Lehrer nicht, wie viel die Schüler zu Hause lernen, aber…

Die Sonntagsschule bestand aus sechs Unterrichtseinheiten à zwei Stunden zu je 60 Minuten – ohne Pause. Vorbereitungszeit je Einheit durchschnittlich ebenfalls zwei Stunden, Nachbereitung gut eine. Die Klasse waren meist sechs, manchmal acht, Schüler/innen unterschiedlichster Kenntnisstufen, hoch motiviert und online-affin, die in Summe schätzungsweise weitere 40 Stunden investiert habe.

Unterm Strich also rund zwei Wochen Arbeit. Plus ein knapper Hunderter im Jahr fürs Hosting.