Zuletzt aktualisiert am 17. September 2024 um 13:39
Heute vor einem Jahr – pĂŒnktlich zu meinem Upgrade auf 5.0 – habe ich mich auf die Schulbank Sozialer Medien niedergelassen. Quasi: selbst eingeschult.
So ein bisschen was hatte man ja hier und dort schon mitbekommen. Aber jetzt wurde eingeschult. Es ging um die Wurst, oder Besser: die Wurstsuppe (Worschtsupp). Und so hieĂ dann auch mein Blog: worschtsupp.
Aber warum wieder auf die Schulbank?
In erster Linie,Â
weil es bereits bemerkenswerte Erfolge in Kundenprojekten gab: Mitarbeiter erreichten irgendwas irgendwie und ich hatte nicht wirklich Ahnung, von was hier ĂŒberhaupt die Rede war.
In zweiter Linie trieb mich aber die stete Unrast, als Kommunikationsprofi von dieser Art Kommunikation so gar kein eigenes Fachwissen zu haben.
(War mein Standardsatz: „Ich brauch‘ kein Facebook – ich habe echte Freunde“ vielleicht doch nur eine Ausrede? In meiner Branche vielleicht geschĂ€ftsschĂ€digend angemacht mit einer klitzekleinen Brise Ignoranz?)
Also machte ich das, was ich seit Jahrzehnten mache, wenn ich von etwas keine oder – fĂŒr mein VerstĂ€ndnis – zu wenig Ahnung habe: ich lerne.
Als Dinosaurier der alten Autodidaktenschule stĂŒrzte ich mich also Hals ĂŒber Kopf auf das Schlachtfeld Sozialer Medien: Besuchte Seminare und VortrĂŁge, fĂŒhrte Unmengen GesprĂ€che mit Menschen, die in dem Thema viel drauf hatten, pfiff‘ mir jede Menge FachlektĂŒre (richtig schwere BĂŒcher und hunderte, wenn nicht tausende von Artikeln) rein.
Ja. Ich probierte (fast) alles selber aus!
Und nochmal ja – das ging nicht ohne Fehler. Und die waren sofort öffentlich sichtbar.
(Danke fĂŒr die vielen Hinweise meiner Freunde, Fans und Follower đ
Einiges lieà sich korrigieren, bevor es das Licht der Weltöffentlichkeit erblickte, anderes nicht. In diesem Kontext habe ich ein neues VerhÀltnis zu AktualitÀt/Tempo und AuthentizitÀt entwickelt.
Der Zeitaufwand dieses Projektes liegt jenseits eines Mannmonats. Schade, dass wir keinen Kunden haben, dem wir das so in Rechnung stellen können đ Aber wie heiĂt es doch so schön? Der Tag hat 24 Stunden, die Woche sieben Tage und wenn das nicht reicht, nehmen wir kurzerhand noch das Wochenende hinzu…
Aber wichtig und richtig war es allemal. Ich habe viel erreicht, viel gelernt. Als Agentur fĂŒr Marketingkommunikation können wir heute unserem Beratungsauftrag – auch in dieser Disziplin – viel besser nachkommen.
In vielen Branchen haben wir bereits erfolgreiche Projekte abgeben. HÀufig auch bei ersten Schritten in Sozialen Medien. Mit Rat und Tat zur Seite stehen, Grundsteine setzen, Fundamente legen und Stolpersteine aus dem Weg rÀumen.
Viel ist kundenspezifisch, individuell. Anderes gilt auch mehr so generell.
Und das gebe ich hier auch bald zum Besten.
Aber fĂŒr heute ist Feierabend – denn heute ist schlieĂlich 5.1 đ