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Ich mach‘ dann mal ein Gruppenfoto

Zuletzt aktualisiert am 15. März 2019 um 16:33

Der Jürgen hat schon immer so schön geknipst. Sagen die Leute.
Ich fotografiere gern und viel schon seit meiner Schulzeit.
Hier und da gelingen mir auch ganz anständige Resultate. Finde ich auch.
Aber ein Gruppenfoto mit 100, 200 oder mehr Personen ist dann doch eine Aufgabe!

Also im eigenen Fotoarchiv geschaut – mehr als 100 auf einem Foto hatte ich noch nicht vor der Linse.
Eine Aufgabe bei der Fotografie von großen Gruppen ist, dass – egal wie sie aufgestellt ist – rund 150 Personen passen nicht mal so eben überall hin. Und zirka zwei Drittel des Fotografierten ist eh für die Tonne. Was einfach an den Seitenverhältnissen liegt.
Die Ausrichtung ist quer. Und man kann machen was man will, meist sind rund ein Drittel Vordergrund (Boden) und ein Drittel Hintergrund (Gebäude, Himmel etc.) nur zum Abschneiden da. Somit bleibt nur zirka 1/3 des Fotografierten tatsächlich übrig.
Also ist guter Rat teuer. – Im wahrsten Sinn des Wortes.
Denn ich suche mein Glück in der Auflösung – umgangssprachlich „Megapixel“ genannt.
Meine Kamera macht bei knapp 13 Megapixeln schlapp. Ich brauch‘ mehr Pixel!
Freundlicherweise borgt mir eine befreundete Fotografin ihre Waffe: 250 Megapixel.
Das Ding kostet inklusive Optik so viel wie mein Auto und mein Versicherer lehnt dankend ab.
Also muss ich halt selbst mal ein bisschen aufpassen.
Und auch die Ausleuchtung ist nicht ohne. Eine so große Gruppe ist mit Bordmitteln nicht auszuleuchten. Wenn aber der Fototermin auf 19 Uhr angesetzt ist, und es hinter einer Kirche schon recht schattig ist und die Dämmerung einsetzt wird’s zum Kampf gegen die Zeit. Zumal bei Personenfotografie die Belichtungszeit besser nicht über einer Sechzigstel Sekunde liegen sollte. Und die Blende aufreissen ist auch nur bedingt schlau – schliesslich sollen alle Reihen scharf sein.
Aber am End‘ ist alles gut und zwei Stunden später kriegt beim Essen auch gleich jeder einen Foto in die Hand gedrückt. Danke übrigens den Verteilern.
War fast wie in der guten, alten, analogen Zeit.
Nur musste keiner in der Dunkelkammer mit Chemie, Papier und Trocknern rumfuhrwerken 😉
Schön war‘s!

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Mein Blog trägt nicht ohne Grund den Zusatz: aus-dem-Leben-eines-fast-ALLES-ein-bisschen-KÖNNERS. Ich gehöre zu den Autodidakten, die alles erst einmal selber machen müssen, um zu verstehen, was wie geht, wer was u. U. besser kann und resultierend was wie lange dauert und kostet. Klingt anstrengend – ist es auch. Aber macht enorm fit und verbindlich. Ich weiß, wovon ich rede. Und das mögen Kunden, wenn sie mich was fragen und schnell eine anständige Antwort kriegen ;-)

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