Damals, Große Stunden, Praxis trifft Theorie, Veranstaltungen, Wackerfabrik
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20 Jahre Wackerfabrik – Jubiläum mit Nabelschau

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Zuletzt aktualisiert am 11. April 2019 um 15:51

Es war ein großartiges Wochenende! Unter dem Motto PRINZIP WACKER hing der Wacker-Spirit drei Tage lang über dem „Dorf-im-Dorf“: Nachbarschaft, Freundschaft, Kreativität, Verbundenheit, Zusammengehörigkeit, Geselligkeit etc. pp.

Alles schmusig! Aber eins nach dem anderen…

Donnerstag

Währen die WACKERWOKs Küchenzelt, Tische und Bänke aufbauen, kämpfen im WackerLoft die Studenten mit ihrem Ausstellungsgestänge. Hat bisschen was von Zeltaufbauen, wenn eine Stange fehlt – oder IKEA.

Freitag

Vorm Start um fünf schaut er sich kurz die Ausstellung PRINZIP WACKER an. Ein paar Strahler täten gut. Beachtlich, was da alles zusammen getragen wurde. Respekt. Die Häufung des Begriffs „Kommunikation“ macht ihn nachdenklich.

Die WackerTafel ab sechs ist ein buntes Treiben, ein voller Erfolg: überall wird geschnibbelt und geredet, dann in drei riesigen Woks gekocht. Jeweils zweimal – schmeckt wohl.

Die Performance verpasst er dann – Reis nachkochen, aufräumen, spülen. Später wird zur Mucke mäßig getanzt. Heben sich die Senioren ihre Kräfte für den Samstag auf?

Samstag

imageDer Morgen beginnt mit einer Überraschung: Post vom Grantler oder Test im Rahmen des Symposiums?

Die Vorträge am Vormittag sind durchweg super. Vier völlig unterschiedliche Referenten wetzen ihre Seziermesser. Weil er nicht an allen vier Workshops gleichzeitig teilnehmen kann, macht er sich dünne.

imageDie Zusammenfassung am Mittag ist eine Offenbarung: Da kommen wildfremde Menschen unterschiedlicher Disziplinen an und schauen von oben auf Wacker. Adler-Blick, kennst Du. Lesen wie in einem offen Buch – ein Volltreffer nach dem anderen… Auch Kritisches zum Postkarten-Klischée vom „Dorf-im-Dorf“.

Dann der Festakt mit mehr als 30 „100 Sekunden“-Beiträgen. Ob Live-Auftritte oder Video-Einspielungen – hier zeigt sich die Wacker-Truppe von ihrer besten Seite. Ja, da wird’s hier und da auch ein bisschen rührmütig. Natürlich war der Wolf mit zwei Beiträgen am Start: einen eher als Familie/Bewohner (Fenster zum Hof), einer als Firma/gewerblicher Mieter (Wohnen und Arbeiten in historischem Fabrikareal – Überschrift der Anzeige, auf die er vor fast zehn Jahren geantwortet hat).

Auch den Moderatoren hätte ein wenig Licht gut gestanden und warum ruckelt der Film? Im Original tat er das nicht! Vielleicht ist der VCL-Player dann doch nicht das beste Mittel der Wahl.

Die Live-Musik rockt. Obwohl er von der Band noch nie nix gehört hat. Grandios!

Sonntag

Guter Start mit „Fünf-Sterne-plus-Frühstück“ im Theater! Das könnt’s gern öfter geben.

Und ab in die Kultur Lounge: Im Gastatelier Dokumentation 20 Jahre Kulturschafferei: Plakate, Folder, Videos. Spürbar, was hier alles passiert ist. Aber bisschen wie Saint Tropez: Man hätte früher dabei sein sollen…

Am Mittag Zusammenfassung im WackerLoft. Bisschen wie Sonntagsschule mit Anwesenheitspflicht. Volles Haus, Frauenquote > 80%. Fast ausschließlich Wackerianer. Keine Externen. Eigentümer und Verwaltung/Makler – Fehlanzeige!

Moderiertes Blitzlichtgewitter: Viele Individuen, noch mehr Meinungen, auch bisschen Selbstdarstellung, wie immer.

Ergebnis? Klingt nach viel Arbeit. Doch vor die Kommunikation hat der Herrgott das Marketing und der Wolf seinen Eisbecher gestellt. Oder so ähnlich..,

Und vor allem: Warum?
Cui Bono?

Frei nach Bertolt Brecht: „Nur die dümmsten Kälber wählen ihre Schlächter selber.“ 

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