Design, Fotografie, Heiner, Praxis trifft Theorie, Psychologie
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Kunst fotografieren – nur stehlen ist schlimmer

Ballanceakteur

Am Samstag war in der Orangerie GARTENLUST 2015: Jede Menge Aussteller rund um Garten und Kunst. Kaiser-Wetter, mehr als nur Bessungen unterwegs, viele große, schwarze Autos auf den Zufahrtsstraßen.

Logisch, gab es jede Menge großartiger Motive – mein Fotografenherz frohlockte.

Beim Fotografieren fiel es mir noch gar nicht auf. Erst später – beim Bilder entwickeln am Computer: Wie ist das eigentlich so mit den Rechten? Die Presse (hier: Darmstädter Echo) berichtet ohne Hemmungen und glänzt gleich online mit tollen Bildergalerien. (Tauchen die Fotos zukünftig auch noch anderorts auf?) Und wie so oft können die Leser dann am Montag in der Zeitung lesen, was sie am Wochenende alles verpasst haben.

Ich habe auch viele, schöne Fotos gemacht. Aber zum Glück auch den Künstler gefragt, wenn möglich, ob Fotografieren Ok ist (Danke Berit).

Und… Ich weiß nicht, ich weiß nicht. Rechtlich geht das nach meinem Wissensstand so auch in Ordnung. Und ich habe auch sonst kein Problem, hier ein Monument, da ein Gebäude zu fotografieren. Aber bei so viel „fremden Motiven“ lebender Künstler auf ein Mal…

Da war dann Fotografieren nicht Kunst an sich wie sonst. Vielleicht lag es auch an der schieren Menge großartiger Motive. Aber es fühlte sich fast an wie ein bisschen Unrecht ;-(

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