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Projektmanagement – Zurück zu(m) Spirit

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Zugegeben, ich habe fast eineinhalb Jahre gesucht. War interessiert, auf der Lauer und sehr, sehr wechselwillig… Beziehungstechnich grenzwertig!

Sorry, ich muss früher anfangen. Es geht nicht nur um Projektmanagement.

Es geht um Firmenphilosophie, um Arbeitsabläufe, um Prozessoptimierung, um Qualitätsmanagement, Betriebswirtschaft, Fehlerreduktion und mehr Spaß bei der Arbeit. Kurzum: wie will ich meinen Laden – das, was man früher „Werbeagentur“ nannte – führen!

Ich fange ganz weit vorne an.

Seit rund 25 Jahren nutzen wir eine „Agenturverwaltungssoftware“: Spirit von Braintronic.

In dieser Zeit haben wir viel erlebt:

  • Software wurde damals postalisch auf Disketten per Einschreiben geliefert,
  • es gab gedruckte Benutzerhandbücher und Schulungsunterlagen – bei Updates Blätter DIN A4 vorgelocht zum Austauschen,
  • irgendwann wurde dann das Internet erfunden,
  • der Neue Markt kam langsam aber stetig und ging mit großem Knall und noch größeren Verlusten,
  • ja, sogar Apple war fast Pleite – hätte ich doch bei 12 DM (!) Aktien gekauft,
  • Kreative mit Pferdeschwanz mussten ihre Agenturparkplätze an Berater abgeben und ihr historischen Cabrios zukünftig auf der Straße parken,
  • Qualitätsmanagement machte sich – vorerst in der Automobilbranche – breit,
  • Projektmanagement entwickelte sich zur Königsdisziplin,
  • die Berater (je nach Gehaltsvolumen auch: Consultants) übernahmen das Zepter und gaben es wider ab,
  • es gibt für alles Apps,
  • im Internet gibt’s alles kostenlos, mindestens aber billiger,
  • etc. pp.

Der langen Rede kurzer Sinn: Ich habe schon einiges erlebt – und das ist gut so!

Lange Zeit waren wir mit unserer Agenturverwaltungssoftware Spirit und für Braintronic als Anbieter zufriedene Nutzer und treue Kunden. Aber irgendwann habe ich mir die Frage gestellt: Ist das alles?

imageIn Zeiten, wo scheinbar jeder vor seiner ersten Bewerbung mindestens ein Startup gegründet haben muss, es eh für alles auch ne kostenlose App gibt und den Rest findest Du im Internet – habe ich mich auf die Suche nach einer besseren Lösung gemacht.

Und ob jetzt auf englisch, deutsch oder schwäbisch, auch egal.

Wenn Software auf Anwender trifft, sprechen wir nicht von der richtigen Lösung! Klick um zu Tweeten

Sascha Reichow – das ist der Gründer, Kopf und Chef von Braintronic – hat mir schon, lange bevor meine Tochter (heute 22) geboren wurde gesagt: Wenn Software, besonders Agenturverwaltungssoftware, zu 80% das macht was Du brauchst, kauf sie!

Aber irgendwann schien diese Beziehung ausgelutscht: Ja, die Software konnte noch immer alles, was wir brauchen. Aber die „Grande Dame“kam in die Jahre…

imageKeine Apps für iPad und iPhone, fette, träge Datenbank, Design aus den 90ern des letzten Jahrhunderts, Textverarbeitung wie Word vor 15 Jahren, wenig intuitiv und nur die alten Agenturmitarbeiter konnten diese Klaviatur leidlich spielen. Junge Mitarbeiter hatten ihre Schwierigkeiten, fanden das Programm (und alles, für das es stand) total uncool, taten sich schwer und machten Fehler. Also: Weg damit! Vielleicht bald, dann, wenn ich was besseres gefunden habe.

Und ich habe mich eineinhalb Jahre umgeschaut, sehr intensiv!

Von unterschiedlichen Projektmanagement-Philosophien zu CRM, von Buchhaltung, Belegmanagement, Zeiterfassung, Angebotserstellung und Rechnungsstellung über Kasse(n) bis Zahlungen, Auswerungen etc. pp. Von Individualprogrammierung, über Kauf und Leasing zu Cloud/Saas war alles dabei. Da gab es SalesForce, Bitrix, Fastbill, Evernote, Trello, … Und die sind alle super. In Einzelfunktionen sogar um Längen besser, aber… Das hat mir der Reichow schon vor 20 Jahren erzählt: In der Sparte ist leicht glänzen – das Ganze rockt!

Letzten Freitag war Sascha bei uns in der Agentur und hat uns auf Spirit VI gehoben.

Alte Liebe neu entdeckt: Spirit!

Heute habe begonnen, alle geilen Insellösungen zurück zu transverieren. Dauert bestimmt noch paar Tage, macht aber nix. Ich freue mich seit Freitag wie ein kleines Kind, zukünftig wieder – wie in den guten 90ern – alles an einem Platz zu haben, jetzt aber digital. Sogar die Buchhalterin hat glasige Augen bekommen – So einfach geht das?

Der große Innovator und mutige Unternehmer (ich) stellt fest, hier und heute einen großen – richtig großen – Schritt in Richtung Digitalisierung zu machen!

Und das alles auf allen Geräten – Computer, Tablet, Smartphone für alle Mitarbeiter, immer und überall. Mit Sicherheit „Made in Germany“.

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