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Bierdeckel-Kunden?

Rahmenvereinbarung auf einem Bierdeckel

Zuletzt aktualisiert am 13. Januar 2016 um 1:27

Bierdeckel-Kunden haben bei uns eine lange Tradition.

Warum?

  1. Sie sind schon lange Kunden.
  2. Sie haben Kredit.

Denn sie haben einen Deckel bei uns: Einen Kredit eben – wie der Bierdeckel in der Stammkneipe um die Ecke. (Zugegeben, dieses Bild keine ich eher vom Hörensagen, find‘ es aber sehr passend.)

Warum Kredit?

Weil wir den Griffel nicht fallen lassen, wenn das geplante Budget verbraucht ist. Weil wir ab und an schneller und mehr arbeiten, als wir bezahlt werden.

Sind wir doof?

Nein. Wir arbeiten ab und an auch mal bewusst unter unserem Einstandpreis. Der hanseatische Kaufmann ist schockiert. Und warum? Weil Kunden das fordern? Nein. Weil wir das wollen!
Das ist keine Kritik an der manchmal delikaten Kunden-Agentur-Beziehung. Es ist einfach nur eine Tatsache. Und kein Problem für uns.

Im Gegenteil: Wir haben gute Erfahrungen damit gemacht, auch mal „unwirtschaftlich“ in ein Projekt und somit in einen Kunden zu investieren. Auch um den Kunden, seine Kontaktleute, und seine Aufgaben besser kennen zu lernen. Und eben in eine Beziehung zu investieren. Wie im richtigen Leben 😉

Bedeutet auch nicht, gleich beim nächsten Job wieder alle Neuronen reinholen zu müssen..

Warum also der ganze Bierdeckel-Schi-Schi?

RV

Weil wir beraten und betreuen. Und vertrauen. Wie der Wirt in der Stammkneipe. Der Dir auch mal – wenn Du zum Beispiel ohne Portemonnaie aus dem Haus gegangen bist – erlaubt, Deine Zeche erst beim nächsten Besuch zu bezahlen.

Auch wir vertrauen unseren Kunden. Und unserer Qualität. Wissen, dass Stamm-Kunden wieder kommen. In unserem Fall besser: bleiben.

Vertrauen braucht Zeit. Marketing und Kommunikation sind Prozesse – brauchen auch Zeit.
Mit vielen Kunden arbeiten wir vier, fünf, mit manchen gar zehn Jahre zusammen. Wieso dann Bierdeckel?

Transparenz schafft Vertrauen - auch in der Kunden-Agentur-Beziehung Klick um zu Tweeten

Der gute alte „Handschlag“ gilt unter Kaufleuten – auf dem Viehmarkt wie in Manchen Agenturen. Ab einer gewissen Unternehmensgröße wird aber Vielen auch die eigene Verantwortung bewusst…

Bierdeckel-Kunden auf Zuruf

Wir arbeiten nach wie vor viel auf Zuruf: Früher eher am Telefon, heute immer häufiger auch per SMS, WhatsApp oder…

Unsere Agenturverträge habe ich in den letzten Jahrzehnten vom GWA-Standarddwerk mit 30 Seiten schritt für Schritt auf vier Seiten gekürzt habe und auch bei der Version sagte ein lieber Kunde: Zu viel.

Da packte mich der Ehrgeiz, die Zusammenarbeit mit unseren Beratungskunden auf die Fläche eines Bierdeckels zu reduzieren.

Und das ist mir gelungen. Die Rahmenvereinbarung mit unseren Beratungskunden passt auf einen Bierdeckel. Und der ist die kürzeste Formulierung unserer individuellen Zusammenarbeit: kurz, prägnant – für jeden nachvollziehbar, transparent.

Deshalb heissen Beratungskunden bei uns – wenn auch nur im internen Sprachgebrauch – Bierdeckel-Kunden. Klick um zu Tweeten

PS Für alle, denen jetzt hier das Kleingedruckte fehlt, sei angemerkt. natürlich haben wir auch noch eine Agenturpreisliste und Allgemeine Geschäftsbedingungen.
Und soooo klein sind die gar nicht gedruckt. Wer Interesse hat – steht alles auf der Agenturseite. Soweit jetzt und hier zum Thema Transparenz.

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