Danke, Danke, Danke! Oder: Betreute Abnabelung für den liebenden Vater… ( Ohne dass er es merkt!)

Kurze Vorgeschichte – Tochter wird flügge…

Unsere Tochter (als Vater hätte ich fast „meine“ gesagt) geht nach dem Abitur nach Neuseeland. Wie gefühlt 50.000 deutsche Gören auch.

Nicht nur lange, sondern auch richtig weit weg – ans andere Ende der Welt.

Die Entfernung zeigt sich auch dem Heiner in mir beispielsweise beim Skypen und Telefoniern mit exakt 12 Stunden Zeitdifferenz. Das macht dann schon nachdenklich..

Dass sie das alles alleine meistert, freut die Eltern – dann haben sie ja nicht alles falsch gemacht…Skypen mit der Oma am Heiligen Abend, hier und da mal eine Textnachricht oder ein Anruf. Alles nur eine Frage des WLAN. Nein, Silvester ist auch kein Problem, da trifft sie sich mit Freunden. Papas sanfte Anfrage, ob sie denn einsam wäre… Ne! Wieso?


Sei’s drum. Das Kind steht auf eigenen Füßen, rockt den Kiwi – als Vegetarierin eher den Silberfarn – und verbreitet über 17.000 Kilometer Entfernung gute Laune.

Und die Hare Krishnas hat sie auch wieder verlassen…

Uff – da war Paps dann doch irgendwie… Ja, war eine tolle Erfahrung, sagt sie, aber. Musste ich also weder Erbe abtreten noch was überweisen.

Nochmal doppelt: Uff!

Aber jetzt kommt’s: Wenige Wochen vor ihrer Rückkehr fragt sie mich dann eher beiläufig:

Sag‘ mal Papa, hast du gerade viel zu tun?

Was für eine Frage? Ich bin selbstständig, Langeweile kenn‘ ich nicht, ich habe immer sehr, sehr, sehr viel zu tun und… Hä?

„Wieso?“ frag‘ ich also zurück.

„Na, Du könntest mich ja abholen kommen und ich zeig dir noch bisschen Neuseeland.“

OK . . .

„Klar! Geb‘ mir bisschen Zeit, ich melde mich.“

Paar Stunden später war ich wieder auf dem Damm:

  • Kalender überprüfen und Termine „geraderücken“,
  • Familiensegen einholen,
  • Firma organisieren,
  • Konto überprüfen,
  • Flugpreis checken und…
  • … zusagen!

Der langen Rede kurz Sinn: Hin gings ab Frankfurt über Singapur nach Chrischurch. Irgendwas um die 23 Stunden…

Und dann, „Studentenurlaub“ par excellence: Günstigstes Wohnmobil, zwei Wochen Südinsel mit Camping, Wandern, Paraglideing und Sightseeing.

Kurzfilm

Längerer Film

Die beste Entscheidung meines Lebens!

Mit keinem Geld der Welt zu bezahlen!

Auch nicht mit EuroCard.

DANKE

  • Karen für Idee und Umsetzung
  • Katrin für Motivatin und „Rückendeckung“
  • Team für Entberung eures Vorturners


PS

#01 Ab Montag bin ich dann mal weg!
#02 Karen und ich schauen uns mal Kanada an.
#03 In Montreal war ich vor ziemlich genau 20 Jahren (Bierhoff – Golden Goal) zum letzten Mal.
#04 Die französisch-europäische Welt gepaart mit dem amerikanischen-ich-kann-alles hat mich schon damals begeistert.
#05 Wieder zurück am Flughafen Frankfurt war Katrin mit Karen im Buggie dann die Krönung der Reise – das #Heimkommen!
# 06 Agentur geht auch ohne mich. Wer will, findet einen Weg, mich zu erreichen
# 07 Hoffentlich steht Katrin bei meiner Rückkehr wieder da.